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Schutz vor der Sonne – auf was muß man achten – 18. December, 2011

Jeder von uns freut sich sicher auf die ersten Sonnenstrahlen und kann es kaum erwarten, dass der Winter sich verabschiedet. Viele jedoch unterschätzen die Kraft der Sonne und was diese für Schäden anrichten kann.

Nicht nur die Haut leidet unter einer zu enormen Sonnenbelastung, auch für die Augen kann diese gefährlich werden. Schaut man direkt in die Sonne, kann dies nämlich die Sehzellen zerstören – ein Vorgang, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Auch der Graue Star, eine weit verbreitete Erkrankung des Auges, ist auf eine zu intensive UV-Strahlung zurückzuführen.

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Der UV-Schutz

Unabdingbar ist es daher im Sommer, eine Sonnenbrille zu tragen. Dies sollte natürlich nicht das erstbeste Modell von der Stange sein, vielmehr gibt es auch beim Kauf einer Sonnenbrille einige Aspekte zu beachten. Besonders wichtig ist der UV-Schutz – so wird eine Art chemischer Belag auf der Brille bezeichnet, welcher die UV-Strahlung zu einem großen Teil abfängt. Gekennzeichnet sind diese Brillen mit einem Aufkleber “UV 400” – dies bedeutet im Konkreten: Strahlen im ultravioletten Bereich werden also bis zu einer Grenze von 400 Nanometer gefiltert. Entgegen der weit verbreiteten Meinung dient die dunkle Tönung der Gläser nur zum Schutz vor der Blendung – unterteilt wird diese Tönung in die Stärken Eins bis Vier.

In unseren europäischen Breitengraden reicht die Stärke Zwei in der Regel aus, während Wassersportler Brillen mit einer Tönungsstärke Vier bevorzugen sollten. Wasser und auch Schnee nämlich reflektieren die Sonne besonders stark. Im Straßenverkehr wiederum ist der CE-Filter Vier sogar verboten, da er zu sehr verdunkelt.

“..Wasser und auch Schnee nämlich reflektieren die Sonne besonders stark”

(!) Besonders gefährlich sind übrigens dunkle Gläser ohne UV-Schutz, denn unter diesen erweitern sich die Pupillen und mehr gefährliche Strahlung kann in das Auge vordringen.

Das Material einer Sonnenbrille hat übrigens keinen Einfluss auf die Filterfunktion. Die meisten Sonnenbrillen bestehen heutzutage aus Kunststoff – dieses Material hat den grundlegenden Vorteil, dass es leicht und bruchsicher ist.

Wo soll ich eine Sonnenbrille kaufen?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich eine Sonnenbrille beim Optiker anfertigen zu lassen, denn dieser weiß genau, worauf es ankommt. Immerhin soll die Sonnenbrille nicht nur über einen ausreichenden UV-Schutz verfügen, auch soll diese gut sitzen. Die Bügel beispielsweise sollten zwar eng an den Ohren anliegen, jedoch keinesfalls drücken. Die Gläser sollten möglichst eng am Auge anliegen, damit so wenig Strahlung wie möglich in das Auge gerät; aus diesem Grund sind auch große Gläser empfehlenswert. Ein guter Optiker wird sich ausreichend Zeit nehmen, um das passende Brillenmodell zu finden und dieses bei Bedarf an den Kunden anpassen.

“..grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich eine Sonnenbrille beim Optiker anfertigen zu lassen”

Ein besonderes Augenmerk gilt der Tönung einer Sonnenbrille. Diese gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Farben. Wer seinen Augen etwas Gutes tun möchte, sollte sich an die Tönungen in grauer oder brauner Farbe halten. Auch grüne Brillen wirken auf den Träger sehr angenehm. Diese geben die umliegende Natur am besten wieder, während schrille Farben wie Rot oder Gelb das Umfeld verfälschen. Vor allem bei rot getönten Gläsern ist Vorsicht geboten – im Straßenverkehr sind diese Sonnenbrillen sogar verboten, da man mit ihnen die Farben einer Ampel gar nicht richtig erkennt.