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Kinderbrillen – 12. December, 2011

Wenn die Kleinsten eine Brille bekommen müssen, um eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren oder späteren Sehschäden vorzubeugen, sehen sich viele Eltern plötzlich einer Flut von Fragen gegenüber. Worauf kommt es wirklich an beim Kauf einer Kinderbrille und was sind die wichtigsten Auswahlkriterien?

Die richtige Brille finden

Eine kindgerechte Brille verkörpert nicht nur farbenfrohe Designs und robuste Gestelle. Viel wichtiger ist es auf die korrekte Passform zu achten. Bedenken Sie, dass eine Brille Ihrem Kind auf Dauer nur helfen kann, wenn sie ständig getragen wird. Umso wichtiger ist es, dass das Tragegefühl zum Einen komfortabel ist und zum Anderen auf eine entsprechende Anpassung der Brille an das Gesicht des Kindes notwendig, ja essentiell, ist.

Jede Brille sollte exakt zentriert sein. Das heißt das Sichtfeld darf keinesfalls durch den Rahmen eingeschränkt werden und das Zentrum der Gläser sollte genau auf Augenhöhe sein, um im wahrsten Sinne des Wortes den Durchblick zu behalten. Bereits kleinste Abweichungen von einer korrekten, zentralen Ausrichtung können zu schwersten Befindlichkeitsstörungen, wie etwa Kopfschmerzen oder Schwindel führen.

Wie sollte die Brille “sitzen”?

Da Ihr Kind, wie bereits erwähnt, seine Brille dauerhaft tragen sollte, ist ein bequemer, und vor allem auch gleichbleibender, Sitz der Brille zu gewährleisten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Brille weder hinter den Ohren, noch auf dem Nasenrücken Druckstellen hinterlässt oder gar auf den Wangen aufliegt. Auch darf sie nicht verrutschen und sollte auch bei kleinen Rabauken stets fest auf der Nase sitzen. Wenn Sie sich dessen nicht sicher sind, so können Sie auch auf Modelle zurückgreifen, die die Brille mit Sportbügeln hinter den Ohren fixiert, um ein versehentliches Verlieren zu verhindern und guten Sitz zu garantieren.

“Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Brille weder hinter den Ohren, noch auf dem Nasenrücken Druckstellen hinterlässt

Die Brillenfassung selbst sollte so gewählt werden, dass Sie Ihrem Kind zum Einen gefällt und folglich auch gern getragen wird, zum Anderen sollte sie aber keinesfalls das Aussehen Ihres Kindes verfremden oder gar verunstalten. Achten Sie darauf eine Fassung auszuwählen, die für das Gesicht Ihres Kindes die richtige Größe hat. Die Augenbrauen und die Wangen sollten stets freibleiben. Sonst sieht man schnell mehr Brille als Gesicht. Auch der Tragekomfort wird mit einer kleineren Brille deutlich gesteigert. Bezüglich des Designs steht Ihnen im Fachhandel eine immense Auswahl zur Verfügung. Das Schwierigste hierbei wird wohl eher sein, Ihr Kind von einem bestimmten Modell überzeugen zu können.

Hin und wieder kommt es vor, dass schon die Allerkleinsten im Säuglingsalter eine Brille verordnet bekommen. Auch hier gibt es bereits durchdachte und praktische Lösungen. Eine Vollkunsstoff-Fassung mit leichten Gläsern ist hier oft die beste Wahl, um die Brille und das Kind zu schützen. Ein an den Bügeln angebrachtes Gummiband, das am Hinterkopf anliegt, verhindert dabei versehentliches Herunterfallen oder Abnehmen durch das Kind.

“Bei allen Kinderbrillen gilt zu bedenken, dass sie eine ganze Menge mitmachen müssen.”

Bei allen Kinderbrillen gilt zu bedenken, dass sie eine ganze Menge mitmachen müssen. Sei es beim Toben, beim Sport in der Schule und im Kindergarten oder einfach beim Spielen zu Hause. Die meisten Kinder sind sehr aktiv und ihre Brillen sollten daher auch auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Mit einem robusten, jedoch flexiblen Rahmengestell in Verbindung mit bruchsicheren und leichten Kunsstoffgläsern können Sie nichts falsch machen. So werden Sie und Ihr Kind lange Freude an seiner neuen Brille haben.

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